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S C H U L W E G W E I S E R  von A - Z

für die Eltern der Célestin-Freinet-Schule

Unser Schulwegweiser

Dieser alphabetische Wegweiser durch unsere Schule zeigt die wesentlichen Grundzüge unserer Arbeit auf. Er ist eine Mischung aus Schulvorschriften, Bestimmungen, aus dem Schulprogramm und den pädagogischen Leitlinien unserer Schule. Dazu kommen praktische Regelungen, deren Kenntnis nützlich sein kann. Diese Zusammenstellung dient all denen zur Information, die sich für unsere Schule interessieren oder die mit ihr zu tun haben, in erster Linie den Eltern unserer Schüler, doch auch den Kindergärten, die in unserem Einzugsbereich liegen sowie den weiterführenden Schulen, die Kinder von uns übernehmen.

Sie beruht auf den Richtlinien und Lehrplänen für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen und ist entstanden aus Diskussionen, Ansichten und Erfahrungen der Lehrerinnen und Eltern in Kollegium und Schulpflegschaft, und wurde erstmals beschlossen von der Schulkonferenz im Jahre 1988.

INDEX

Hier eine Übersicht der Stichwörter. Durch Anklicken können Sie diese aufrufen:
 

Adressen

Anmeldungen

Aufnahme

Arbeitsgruppen
Arbeitspläne

Ärztliche Attest

Aufsichtspflicht

Ausflüge

Betreuung

Beurlaubung

Blumen

Célestin Freinet

Chor

Computer

Dagobert

Drucken

Draußen spielen

Einschulung

Elternabend

Elternmitarbeit

Elterngespräche

Englisch-Unterricht

Entschuldigung

Feiern
Fernsehen

Förderschule

Fortbildung

Frühstück

Ganztag

Geburtstagsfeier

Geschichtenbuch

Grünes Blatt

Grupenarbeit

Hausbesuche

Hausapotheke

Hausaufgaben
Hausmeisterin

Heimweg

Hitzefrei

Instrumentalunterricht

Irrtum

Jahrgangsübergreifende Klassen

Judo

Karneval

Karteien

Korrespondenz

Klassenpflegschaft

Klassenraum

Kreisgespräch

KSH – Kölner Schülerhilfe

Klassenämter

Klassenversammlung

Kleidung

Krankheiten

Lehrerkonferenz

Lehrmittel

Lernkontrollen

Material

Mittagspause

Musik

Musikabend

Nikolaus

Noten-Zensuren

Offene Ganztagsschule

Ordnung

Partnerarbeit

Päd. Konferenzen

Pausen

Ranzen

Religionsunterricht

Rücktritt

Schulbezirk

Schuleingangsphase

Schulfest
Schulmesse

Schulweg

Schulkonferenz

Schulpflegschaft

Schulpsychologischer Dienstag

Schulversammlung

Schwarzes Brett

Schwimmen

Sekretariat

Sprachen lernen

Sport

Sportsachen
Sprachunterricht für ausl. Kinder

Sprechstunden

Stille Arbeit

St. Martin

Stundenplan

Tagebuch

Tagesplan

Tanzen

Unterrichtsbesuche

Vereinfachte Ausgangsschrift

Versetzung

Versicherung

Verkehrsprüfung

Vorschulkurs

Vorstellen

Weiterführende Schulen

Zeugnisse

 

Adressen-Austausch

Nach den Bestimmungen des Datenschutzes können Adresslisten für die Eltern einer Klasse nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Betroffenen erstellt werden. Trotzdem sollte man sich die Mühe machen. Durch ein kurzes Telefonat konnte schon manches Missverständnis behoben werden.

Anmeldungen/Aufnahme in die Grundschule

Jeweils im September werden die Eltern der schulpflichtigen Kindern von der Stadt aufgefordert, ihr Kind Ende Oktober/Anfang November anzumelden.

Schulpflichtig werden Kinder, die bis zum  30. September das sechste Lebensjahr vollendet haben,  zum 1. August  des folgenden Jahres..

Jüngere Kinder können auf Antrag eingeschult werden, wenn sie die erforderliche Schulfähigkeit aufweisen. Darüber befindet der Schulleiter. Mit der Aufnahme werden diese Kinder schulpflichtig.

Arbeitsgruppen

finden innerhalb des Klassenrahmens statt oder auch klassenübergreifend. Dies nennt sich dann Freie Auswahl oder Atelierzeit. Dabei können die Kinder aus mehreren Angeboten sich eins für eine bestimmte Zeit aussuchen, z.B. Kunst, Forschen, eine Klassenzeitung herstellen und vieles andere. Um ein größeres Angebot zu ermöglichen, arbeiten auch Eltern und Mitarbeiterinnen der KSH  bei den Arbeitsgruppen mit.

 Arbeitspläne

Unsere Kinder sollen frühzeitig lernen, ihre Unterrichtsarbeit zu planen, ihr Lernen selbst in die Hand zu nehmen und ihre Leistungen zu kontrollieren. Dazu dienen die Arbeitspläne, Bilanzen (Grüne Blätter) und die Lerntagebücher.

Ärzliches Attestt

Die Schule kann bei Krankheiten ein ärztliches Attest verlangen.

Bei Krankheiten vor und nach den Ferien muss immer ein Attest vorgelegt werden. Im Zweifelsfall ist eine amtsärztliche Überprüfung beim Gesundheitsamt erforderlich.

Aufsichtspflicht

Die Kinder unterliegen in der Schule der Aufsichtspflicht der Lehrer. Diese beginnt um 8.00 auf dem Schulhof ( eine frühere Anwesenheit der Kinder ist daher nicht gestattet) und endet mit Unterrichtsende. Die Kinder haben den Anweisungen jedes Lehrers zu folgen, nicht nur der Klassenlehrerin. Ein Verlassen des Schulgebäudes oder des (Grundschul-) Schulhofes während der Pause ist strikt untersagt (Daher bitte auch kein Geld statt Frühstück mitgeben).

Ausflüge/Wanderungen

werden in der Regel von den einzelnen Klassen geplant und durchgeführt, gelegentlich auch als Schulausflüge für alle Klassen, z.B. zum Drachenfels.

Schulwanderungen und Schulfahrten sind Schulveranstaltungen, welche die Unterrichtsarbeit bereichern und dadurch ergänzen, dass sie neue Erfahrungen vermitteln, gegenseitiges Verstehen und den Sinn für Gemeinschaft fördern.

An Schulfahrten und -wanderungen nehmen grundsätzlich alle Schüler einer Klasse teil. Die Teilnahme ist verpflichtend.

Betreuung nach der Schule (s. auch Offene Ganztagsschule)

An unserer Schule gibt es 4 Ganztagsgruppen. Die dafür angemeldeten Kinder nehmen von Schulschluss bis 16 h am Programm der Gruppen teil.

Beurlaubungen

der Kinder vom Unterricht können aus besonderen Gründen bis zu zwei Tagen bei der Klassenlehrerin, bis zu zwei Wochen beim Schulleiter, darüber hinaus beim Schulamt bzw. beim Regierungspräsidenten beantragt werden. Direkt vor oder nach den Schulferien sind Beurlaubungen NICHT möglich.

Blumen

In den Klassen gibt es Blumen und Pflanzen, die von den Kindern gepflegt werden. Außerdem hat jede Klasse ein eigenes Beet.

Célestin Freinet

war ein französischer Reformpädagoge (1896 - 1966).

Sein Anliegen war es, Schule und Lernen mit der Lebenswirklichkeit der Kinder zu verknüpfen und ihre Interessen ernst zu nehmen.

Chor

Kinder mit musikalischer Begabung werden im Chor besonders gefördert. Es gibt 2 Mini-Chöre und den Schulchor. Der Chor tritt auf in der Schulversammlung, auf dem Schulfest, auf dem Weltkindertag und an den Musikabenden.

Computer

Der Computer ist für die Kinder ein Werkzeug, ein Hilfsmittel, das sie in der Klasse beim Lernen und für ihre Vorhaben einsetzen können.

Die Computer sind vernetzt und haben Internetzugang.

Die Kinder drucken und gestalten ihre Texte und publizieren so ihre Geschichten, Themenhefte, Klassenzeitungen und Berichte aus dem Sachunterricht.

Sie nutzen CD-ROM´s, schauen im Internet nach und schreiben e-mails an ihre Partnerklassen.

Dagobert

Die Dagobertstraße und damit unsere Schule ist benannt nach dem Frankenkönig Dagobert I., der von 605 - 639 lebte. Er war der letzte tatsächlich herrschende Merowingerkönig. Sein Königssitz war in Metz und der Bischof Kunibert von Köln war sein Berater.

Drucken

Das  Drucken ist eine Spezialität unserer Schule. Die Kinder lernen durch das Drucken lesen und Texte schreiben. Die besten Geschichten werden für die Klassenzeitung ausgesucht und gedruckt.

Eine Geschichte der Woche wird in jeder Klasse ausgewählt und im Schulflur aufgehangen. Das Drucken fördert auch die Rechtschreibung. Inzwischen geschieht das Drucken mit Hilfe der Computer.

Draußen spielen           

Kinder brauchen viel Bewegung. Sie brauchen die frische Luft und müssen sich austoben. Deshalb verzichten wir nur bei extrem schlechtem Wetter (z.B. Dauerregen) auf die Hofpause. Wir bitten Sie auch,  Ihr Kind der Jahreszeit und dem Wetter entsprechend zu kleiden.

Ecken

Jede Klasse hat ihre Ecken. Das sind bestimmte Bereiche mit Material, das die Kinder selbständig benutzen dürfen. So können die Kinder entsprechend ihren eigenen Interessen forschen, bauen, drucken usw.

Einschulung

Unsere neuen Schüler sollen sich vorher auf unsere Schule einstellen können.

Daher laden wir sie schon vor den Sommerferien ein, 2 Tage am Unterricht teilzunehmen.

Für die Eltern der Schulneulinge findet ebenfalls schon vor den Sommerferien der 1. Elternabend statt. Es gibt Informationen zum Unterricht, Vorstellung der Klassenlehrerinnen und eine Materialliste.

Elternabende

werden mindestens zweimal im Jahr von jeder Klasse veranstaltet. Sie können vom Lehrer oder  von den Eltern einberufen werden. Bei Einladungen der Klassenpflegschaften (Eltern) hat die/der Klassenpflegschaftsvorsitzende die Leitung, sonst der Lehrer.  Elternabende dienen der Aussprache und Information. Die Eltern sollen Informationen über den laufenden und den geplanten Unterricht erhalten. Besondere Vorhaben sollen besprochen werden, ebenso Erziehungsprobleme oder Verhaltensweisen der Kinder.

Elternmitarbeit

Wir wünschen uns sehr, dass Eltern, die Zeit und Lust dazu haben, an unserem Schulleben teilnehmen, indem sie

- beim Basteln, Sport oder sonstigen Aktivitäten helfen

- ihre besonderen Fachkenntnisse bei Bedarf einbringen

- uns bei der Beschaffung von Material helfen

- uns auf Ausflügen begleiten

- bei Festen und Feiern tatkräftig mithelfen

- Vorschläge und Ideen einbringen

- ihre Wünsche ausdrücken

Elterngespäche

finden mehrmals im Jahr in einer bestimmten Woche statt. Dies wird in der Jahresplanung angekündigt.

l. Schuljahr Anfang Oktober, Ende Januar und zum Schuljahresende.

2. u. 3. Schuljahr im November und am Schuljahresende.

4. Schuljahr im November und im Februar.

Zu jedem Gesprächswoche gibt es eine Einladung.

(Die traditionellen Elternsprechtage sind nicht mehr zulässig - wg. des damit verbundenen Unterrichtsausfalls)

Wöchentliche Sprechstunden der LehrerInnen gibt es weiterhin.

Englisch-Unterricht

Ab dem 2. Halbjahr des 1. Schuljahres gibt es jeweils 2 Stunden Englisch-Unterricht.

Entschuldigungen

für Fehltage der Kinder müssen spätestens am 3. Tag die Schule erreichen. Eine Krankmeldung sollte möglichst am 1. Tag tel. oder über Mitschüler erfolgen. Bei telefonischer Krankmeldung muss im Anschluss an die Krankheit eine schriftliche Mitteilung der Eltern mitgebracht werden.

Feiern

Wir feiern besondere Anlässe in der Klasse oder mit der ganzen Schule. Die Schulfeiern finden im Forum oder auf dem Schulhof statt. Wir singen, tanzen, tragen Gedichte oder Ergebnisse aus dem Unterricht vor.

Die Geburtstage der Kinder werden freitags gefeiert.

Ferien

Die Ferientermine können Sie aus der Tageszeitung, im Internet (www.freinetschule.de) oder aus unserem Dagobert - Info entnehmen. Eine Beurlaubung vor oder nach den Ferien ist nicht möglich.

Fernsehen

Für die meisten Kinder ist der Fernsehkonsum sehr schädlich.

Folgende Regeln sollten strikt beachtet werden: Nie ein Kind alleine vor dem Fernseher lassen - nur eine Sendung am Tag - nach 19 h kein Fernsehen mehr - kein Fernsehgerät im Kinderzimmer.

Geben Sie kein Geld für Playstation u.ä. aus.

Förderschule

Bei Kindern, die an der Grundschule nicht hinreichend gefördert werden können, ordnet das Schulamt eine Überprüfung mit Gutachtern durch und weist sie ggfs. in eine Förderschule ein.

Fortbildung s. päd. Konferenzen

Frühstück

Ein gesundes Schulfrühstück ist sehr wichtig für den Lernerfolg Ihres Kindes. Nur so erhält es die Energien, um den ganzen Morgen mithalten zu können. Geben Sie Ihrem Kind auf keinen Fall Süßigkeiten oder Geld mit! Getränke in Glas-Flaschen oder Dosen sind an unserer Schule verboten.  (Bruch- und Spritzgefahr)

Ganztag

Unsere Schule ist eine Offene Ganztagsschule mit Öffnungszeiten von 8.20 h bis 16 h. Danach ist auf Wunsch eine Betreuung bis 17 Uhr möglich. In den Sommerferien findet in den 3 letzten Wochen eine Betreuung (nach Anmeldung) statt, in den Herbat- und Osterferien 2 Wochen. In den Weihnachtsferien schließt die Schule zwischen Weihnachten und Neujahr.

Wir haben die Lernzeit übergreifend rhythmisiert, die Kinder einer Klasse sind in der gleichen Ganztaggruppe und die Inhalte und das Programm werden in der Klasse und im Ganztag koordiniert.

Die LehrerInnen der Klasse und die Ganztagspädagogen bilden jeweils ein Team.     

Geburtstagsfeier

Jede Klasse feiert die Geburtstage der Woche gemeinsam am Freitag. Das Geburtstagskind bringt eine Kleinigkeit mit (Obst, Kuchen oder Getränke). Die anderen Kinder singen ein Geburtstagslied und lassen das Geburtstagskind hochleben. Es darf sich auch noch ein Spiel wünschen.

In der Schulversammlung wird noch einmal allen Geburtstagskindern des letzten Monats gratuliert.

Gemeinsamer Unterricht

An unserer Schule können behinderte Kinder (z.B.  Kinder mit Lern- o. Ent-wicklungs-störungen) zusammen mit anderen Kindern in einer Klasse leben und lernen. Sie werden gemeinsam von Grund- und Förderschullehrerinnen unterrichtet. Dies beruht auf dem >Gesetz zur Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung in Schulen< .

Wir praktizieren diesen gemeinsamen Unterricht seit 20 Jahren  und gehören deshalb auch zu den von der Stadt Köln ausgewählten 35 integrativen Grundschulen.

Begrenzt wird diese Förderung freilich durch die materiellen Bedingungen und die uns zugeteilte Stundenzahl.

Geschichtenbuch

Das Geschichtenbuch ist ein Spiralblock im Din-A-4 Format. Am Anfang malen die Kinder ihre Geschichte, erzählen sie dem Lehrer, der sie dann aufschreibt, und stellen sie den Mitschülern im Kreis vor. Dadurch steigt ihre Motivation, Lesen und Schreiben lernen zu wollen. Bald schreiben sie ihre Geschichten selbst auf und lesen sie vor.

Gottesdienste/Schulmesse

finden für die kath. Kinder des 3. und 4. Schuljahr 14-tägig freitags von 8.15 Uhr bis 9.00 Uhr in St. Kunibert statt.

Grünes Blatt

Freitags erhalten die Kinder das Grüne Blatt, eine Art Wochenbilanz. Sie halten fest, was sie in der Woche gelernt und gearbeitet haben und schätzen ihr Sozial- und Arbeitsverhalten ein. Auch der/die LehrerIn gibt eine Wertung.

Gruppenarbeit

Mehrere Kinder bearbeiten ein gemeinsames Thema. Sie führen z.B. kleine Versuche aus, sprechen darüber, notieren die Ergebnisse und stellen sie den Mitschülern vor. Gruppenarbeit ist eine anspruchsvolle Art des Lernens. Viele Verhaltensweisen werden vorausgesetzt, die im Laufe der Schuljahre eingeübt werden müssen. Die Kinder lernen miteinander und voneinander. Sie lernen, anderen zu helfen und sich helfen zu lassen.

Hausbesuche           

Jede Lehrerin/jeder Lehrer macht in seiner Klasse auch Besuche bei den Kindern und Eltern. Der Hausbesuch soll in erster Linie den Kontakt zwischen Schule und Elternhaus fördern und festigen, aber keine Kontrolle darstellen.

Hausapotheke

Im Lehrerzimmer und in den Klassen befindet sich eine Tasche mit Pflaster und Verbandszeug. Bei kleineren Verletzungen können wir  so den Kindern helfen.

Hausaufgaben = Aufgaben für Zuhause

ergänzen die Arbeit in der Schule und dienen der Übung o. der Vorbereitung einer Aufgabe. Hat Ihr Kind Schwierigkeiten, schicken Sie es ohne oder mit der teilweise selbständig erledigten Aufgabe in die Schule.

Auch wenn Ihr Kind trotz eifrigen Bemühens nach 30 Minuten (im l. und 2. Schuljahr) bzw. 60 Minuten (3. und 4. Schuljahr) nicht fertig ist, sollten Sie abbrechen lassen und eine entsprechende Bemerkung an den Lehrer mitgeben.

Die Kinder sollen dann ohne Angst in die Schule kommen. Soll ein Kind aufgrund besonderer Schwierigkeiten zusätzliche Hilfe erhalten, muss das mit der Lehrerin abgesprochen werden.

Ansonsten genügt es, wenn Sie einfach da sind, während Ihr Kind seine Arbeit erledigt. Es braucht vor allem Ermunterung und Zuspruch.

Im Ganztag arbeiten die Kinder in der Lernzeit an ihren Aufgaben aus dem Arbeitsplan weiter.

Hausmeister

Unsere Hausmeisterin ist Frau Zimmermann.

Heimweg

Lassen Sie Ihrem Kind ruhig etwas Zeit für den Heimweg von der Schule. Da gibt es noch so viel mit den Kameraden zu erzählen. Natürlich gibt es eine zeitliche Grenze. Das Kind sollte die kennen und respektieren lernen.

Hitzefrei gibt es im Sommer, wenn die Temperaturen auf 27 Grad in den Klassenräumen klettern oder wenn die Luftfeuchtigkeit in den Klassenräumen unerträglich hoch ist. Dies wird jeweils um 10 h aktuell festgestellt und bekanntgegeben. Daher kann dies auch nicht vorher angekündigt werden.

Instrumentalunterricht

gibt es als zusätzliches Angebot. Zur Zeit wird Gitarre und Klavier nach der Schule unterrichtet. Die Schule vermittelt die LehrerInnen und stellt die Räume zur Verfügung.

Das Honorar entrichten die Eltern direkt an die Lehrer/innen.

Irrtum

Es ist ein Irrtum, wenn Sie glauben, dass Sie Ihre Kinder nur bei uns abzuliefern brauchen...

Jahrgangsübergreifende Klassen

In unseren Klassen lernen Kinder aus mehreren Schuljahren gemeinsam:

So können sie sich beim Lernen helfen, miteinander arbeiten und soziale Grundregeln und Qualifikationen aneignen.

Jedes Kind ist anders!

Judo

Dienstags gibt es in 3 Altersgruppen Judo-Unterricht mit einem qualifizierten Trainer.

Karneval

An Weiberfastnacht feiern wir in den Klassen. Am Mittag geht unser Schullzoch zum Eigelsteintor.

Freitags ist die Kindersitzung. Rosenmontag ist schulfrei.

Karteien

Statt in Schulbüchern arbeiten unsere Kinder viel mit Karteien. So kann jedes in seinem eigenen Tempo und mit jeweils angemessenem Schwierigkeitsgrad arbeiten.

Korrespondenz

Unsere Klassen tauschen Briefe aus mit anderen Klassen, z.Z. mit Belgien, Österreich und Frankreich.

Die Kinder berichten von ihren Vorhaben, stellen Fragen und schicken ihre Geschichten. So macht Schreiben Spaß!

Teilweise wird dafür auch der Computer eingesetzt - um die Briefe auszudrucken, um E - mails zu verschicken oder eine Video-Konferenz zu veranstalten.

Klassenarbeiten

werden im 3. Schuljahr als eine weitere Form der Leistungskontrolle eingeführt. Inhalt und Form ist für alle identisch. Die Bewertung geschieht nach allgemein gültigen Kriterien. Der Zeitpunkt ist individuell.

Klassenfahrt - Schullandheimaufenthalt

Einmal im Jahr, zu Beginn des Schuljahres, fährt jede Klasse (einschl. des 1. Schuljahres) eine Woche ins Schullandheim. Für viele Kinder ist das die erste Reise ohne Eltern und ein weiterer Schritt zur Selbständigkeit.

Klassenpflegschaft

Bei der ersten Elternversammlung zu Beginn des neuen Schuljahres wählen die Eltern eine/n   Vorsitzende/n der Klassenpflegschaft und eine/n StellvertreterIn. Sie vertreten für ein Jahr die Elternschaft ihrer Klasse.

Klassenraum

Jede Klasse richtet ihren Klassenraum zweckmäßig und wohnlich ein. Es gibt Regale, in denen Arbeitsmittel und Bücher griffbereit liegen; eine Lese-Ecke, Forschungsregal, einen Ausstellungstisch u.a.m.

Kreisgespräch

Hier sitzen alle im Kreis und erzählen. Anschauungsmaterial kann vorgestellt, betrachtet und untersucht werden.

Zum Wochenbeginn können die Kinder im Kreis vom Wochenende berichten und den Arbeitsplan besprechen. Donnerstags werden die Geschichten vorgestellt. Zum Abschluss der Woche findet die Klassenversammlung  statt.

KSH - Kölner Schülerhilfe

Eine Maßnahme der Stadt Köln zur Unterstützung schwacher Schüler.

Die Mitarbeiterinnen trainieren besonders die Lern- und Übungstechniken.           

Klassenämter und - dienste

Jedes Kind übernimmt die Verantwortung für ein bestimmtes Amt oder einen Dienst in der Klasse und legt in der Klassenversammlung darüber Rechenschaft ab.

Die Klassenversammlung

findet freitags statt und bildet den Abschluss der Woche.

Die Kinder überprüfen ihr Verhalten, kritisieren und loben einander. Das Grüne Blatt  wird besprochen und verteilt. Das Lerntagebuch wird fertig ausgefüllt.

Vorhaben für die kommende Woche werden besprochen und Projekte geplant.

Kleidung

Die Schule dient nicht zur Modenschau. Die Kleidung sollte zweckmäßig und strapazierfähig sein, denn beim Malen, Spielen oder Basteln wird schnell etwas schmutzig.

Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Kind nichts in der Schule hängen lässt.

Krankheiten

Wenn ihr Kind krank ist, lassen Sie es in Ruhe gesund werden! Es braucht in dieser Zeit nicht für die Schule zu arbeiten. Schicken Sie Ihr Kind nicht zu früh wieder in die Schule, vor allem bei Ansteckungsgefahr!

Genauso übel ist es, die Kinder krank in die Schule zu schicken. Fiebernde, hustende und niesende Kinder gehören ins Bett., nicht in die Schule. In der Schule werden die anderen gefährdet.

Bei Verdacht auf ansteckende Krankheiten darf das Kind erst wieder die Schule besuchen, wenn der behandelnde Arzt die Unbedenklichkeit bescheinigt.

Benachrichtigen Sie bitte möglichst am l. Tag die Klassenlehrerin! Bei mehr als 3 Fehltagen und immer vor oder nach den Ferien muss ein ärztliches Attest beigebracht werden.

Lehrerkonferenz

An der Lehrerkonferenz nehmen alle Unterrichtenden teil. Beschlüsse zu pädagogischen Fragen sind bindend für die Schule. In Fragen, bei denen die Eltern mitbestimmen oder mitwirken können, wird das Ergebnis aus der Lehrerkonferenz in der Schulkonferenz eingebracht, diskutiert und dort entschieden.

Lehrmittel

sind alle Dinge außer Schulbüchern, mit denen der Lehrer arbeitet oder die Kinder arbeiten läßt, z.B. Übungsmaterial, Anschauungsmittel oder technische Geräte.

Lernkontrollen

In einigen Lernbereichen, wie Mathematik und Sachunterricht, werden Lernkontrollen geschrieben, um den Lernerfolg eines Unterrichtsabschnitts zu überprüfen.

Sie dienen vor allem der Vorbereitung des folgenden Unterrichts.

Material

Die Eltern sind gesetzlich verpflichtet, ihre Kinder mit dem erforderlichen Schulmaterial auszustatten und für die Vollzähligkeit zu sorgen. Zu Schuljahresbeginn gibt es jeweils eine Materialliste. Außerdem müssen die Eltern einen Beitrag von 15    zu den Schulbüchern zahlen.

Mittagspause

Nach der 4. Stunde gibt es von 12 -13 h eine betreute Mittagspause.

Lehrer und Sozialpädagogen leiten verschiedene Aktivitäten.

Für die Schüler des Ganztags findet in dieser Zeit auch das Mittagessen statt.

Ab 13 Uhr geht der Unterricht weiter (bis 13.45 bzw. 14.30 Uhr) und daran anschließend für die Ganztagsschüler ein eigenes Programm bis 16 Uhr

Musik

Musikalische Fähigkeiten und Talente werden an unserer Schule besonders gefördert. Es gibt den Mini-Chor, den Schulchor, eine Mini-Tanzgruppe, die Eigelstein-Dance-Pänz und Instrumentalunterricht für Klavier und Gitarre.

Musikabend

Unser Musikabend findet zweimal im Jahr  statt:

Vor den Weihnachtsferien und zum Abschluss des Schuljahres.

Nikolaus

Der Nikolaustag wird in den Klassen gefeiert.

Noten - Zensuren

In der Grundschule soll der Schüler allmählich auf die Bewertung seiner Leistungen vorbereitet werden. Die Leistungsbewertung muss der Förderung des einzelnen Schülers dienen. Sie sollte in einer hilfreichen Form erfolgen, die neue Lernfreude weckt, Selbsteinschätzung ermöglicht und die Erfolgszuversicht stärkt. Dafür sind Noten oder Zensuren nicht geeignet. Wir bevorzugen eine detaillierte Bewertung mit Punktzahlen oder in verbaler Form und mit den Signalfarben grün-gelb-rot.

In den 1./ 2. Schuljahren und in der Klasse 3 gab es daher an unserer Schule bis jetzt weder Noten noch benotete Klassenarbeiten.

Leider schreibt das neue Schulgesetz jetzt vom Versetzungszeugnis ins 3. Schuljahr bis zum 4. Schuljahr Noten von 1 - 6 vor. Dazu auch noch "Kopfnoten" (Arbeits- und Sozialverhalten) von 1 - 4  am Ende des 3.  und im 4. Schuljahr.

Offene Ganztagsschule

Die Freinetschule ist eine Offene Ganztagsschule.

Offen bedeutet, die Eltern können wählen, ob sie Ihr Kind für die Schule mit Ganztag anmelden oder für die Schule bis Unterrichtsschluss.

Die Anmeldung für die OGTS ist dann bindend für das ganze Schuljahr, verpflichtet zum (kostenpflichtigen) Mittagessen und zur Teilnahme bis 16 Uhr.

Ordnung

Die Ordnung im Ranzen erspart viel Suchen und unnötiges Schleppen. Achten Sie bitte darauf, dass das Schulmaterial immer komplett und in Ordnung ist. Dies ist ein wichtiger Beitrag der Eltern zum Lernerfolg ihres Kindes!

Partnerarbeit

bedeutet, dass die Kinder zu zweit zusammenarbeiten, z.B. Rechenaufgaben wechselweise rechnen und überprüfen, Wörter oder Sätze diktieren, wechselseitig kontrollieren, bei Sachunterrichtsaufgaben gemeinsam nach Lösungen oder Antworten suchen.

Partnerarbeit erfordert Anpassung, Toleranz, Kompromissfähigkeit, Teamgeist, aber auch Durchsetzungsvermögen - alles Fähigkeiten, die unsere Kinder später dringend brauchen können.

Pädagogische Konferenzen

zur Schulentwicklung und zum Schulprogramm finden zweimal ganztägig im Schuljahr statt. Die Kinder haben schulfrei.

Die Lehrer arbeiten dann gemeinsam an für sie wichtigen pädagogischen Problemen, laden Referenten dazu ein oder besuchen andere Schulen. Sie setzen sich z.B. mit den Lehrplänen, pädagogischen Ansätzen, Reformen usw. auseinander, um so eine gemeinsame Basis an der Schule zu schaffen.

Pausen

Nach der 2. Stunde haben die Kinder 10 Minuten Frühstückspause und dann 20 Minuten Hofpause.

Wir haben eine Spielkiste, deren Inhalt von den Kindern des 4. Schuljahres für die Pause ausgegeben wird.

Nach der 4. Stunde gibt es von 12 -13 h eine Mittagspause.

In der 1.  gibt es Mittagessen und dann die betreute Hofpause.

Ab 13 Uhr findet weiter Unterricht statt (bis 13.45 bzw. 14.30 Uhr) und daran anschließend für die Ganztagsschüler ein eigenes Programm bis 16 h.

Quälen Sie Ihr Kind nicht mit zu hohen Erwartungen!

Ranzen

Achten Sie darauf, dass ihr Kind nur die notwendigen Sachen mitnimmt. Ein zu schwerer Ranzen führt zu Rücken- und Haltungsschäden. Kontrollieren Sie den Ranzen mindestens einmal in der Woche.

Religionsunterricht

Ab dem 2. Schuljahr gibt es für die kath. Schüler Religionsunterricht.

Rücktritt

in die nächstniedrige Klasse

- kann auf Wunsch der Eltern und nach Absprache mit dem Klassenlehrer auch während des Schuljahres beantragt werden, wenn die Eltern den Eindruck haben, dass ihr Kind in der jetzigen Klasse überfordert ist und sich dies auch in seinen Leistungen ausdrückt. Die Entscheidung trifft die Lehrerkonferenz.

Schulbezirk

Schulbezirke sind durch das neue Schulgesetz abgeschafft worden.

Es besteht Wahlfreiheit zur Anmeldung an jeder Kölner Grundschule.

Aber... nicht jedes angemeldete Kind wird aufgenommen. Die Schulen haben eine festgelegte Aufnahmekapazität und müssen nach bestimmten Kriterien die Aufnahme vornehmen.

Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nur bei der nächstgelegenen Schule, bei Geschwistern usw. Über die Aufnahme entscheidet der Schulleiter.

Schuleingangsphase

Alle schulpflichtigen Kinder werden in die Grundschule eingeschult. Es gibt keine Zurück-stellung und keinen Schulkindergarten mehr. Jedes Kind soll individuell gefördert werden.

Die Schuleingangsphase kann 3, 2 oder 1 Jahr lang dauern. Zum Abschluss erfolgt die Versetzung ins 3. Schuljahr.

Schulfest

In der Regel jährlich findet unser Schulfest statt. Es steht unter einem Motto und soll Eltern und Kinder einen schönen Samstagnachmittag bringen, mit vielen Spielen, Gaumenfreuden und auch mit Darbietungen der Kinder.

Schulweg

Der Schulweg sollte dem Kind mit allen Gefahrenstellen so vertraut sein, dass es ihn alleine zurücklegen kann.

In der ersten Wochen des 1. Schuljahres empfiehlt sich eine Absprache zwischen den Eltern zur Begleitung.

Schicken sie ihr Kind so rechtzeitig zur Schule, daß es NICHT vor 8 Uhr und nicht nach 8.15 Uhr auf dem Schulhof eintrifft.

Für Grundschüler ist die Benutzung von Fahrrädern, Skateboards, Inline-skatern u.ä. auf dem Schulweg nicht gestattet.

Kalkulieren sie für den Rückweg ruhig etwas mehr Zeit ein, ihr Kind braucht die Gespräche auf dem Nachhauseweg.

Schulkonferenz

Die Schulkonferenz ist das wichtigste Entscheidungsgremium der Schule.

In der Schulkonferenz sitzen jeweils 3 stimmberechtigte Eltern- und 3 stimmberechtigte Lehrervertreter. Bei Stimmengleichheit gibt der Vorsitzende der Schulkonferenz, der Schulleiter, den Ausschlag.

Die Elternvertreter werden von der Schulpflegschaft gewählt,  die Lehrer von der Lehrerkonferenz. Über die Aufgaben der Schulkonferenz gibt das Schulmitwirkungsgesetz Auskunft, das in der Schule eingesehen werden kann.

Schulpflegschaft

Die von den Eltern der einzelnen Klassen gewählten Klassenpflegschaftsvorsitzenden und ihre Vertreter bilden die Schulpflegschaft.  Sie wählen aus ihrer Mitte den oder die Vorsitzende/n incl. Vertreter/in und aus den vorgeschlagenen Kandidaten 3 Elternvertreter für die Schulkonferenz.

Die Schulpflegschaft berät über pädagogische Fragen, organisiert außerunterrichtliche Veranstaltungen und vertritt die Eltern in allen wichtigen Fragen.

Schulpsychologischer Dienst

Bei Schul- und Erziehungsproblemen können sich die Eltern um Beratung an den Schulpsychologischen Dienst der Stadt Köln wenden. Die Psychologen beraten und helfen z.B. bei Lese- und Rechtschreibschwächen, Entwicklungs- oder Erziehungsproblemen, Schulangst usw.

Schulversammlung

Jeweils am 1. Freitag im Monat treffen sich alle Klassen im Forum.

Jede Klasse bringt einen Beitrag aus ihrem Klassenleben: einen Forschungsbericht, eine Geschichte, ein Lied o.ä.

Schwarzes Brett

Im Treppenaufgang, am "schwarzen Brett" und an den Klassentüren finden Sie wichtige Informationen. Werfen Sie bei Besuchen stets einen Blick darauf.

Schwimmen

Im Rahmen des Sportunterrichts erhalten die Kinder im 2. und 3. Schuljahr Schwimmunterricht mit dem Ziel, dass möglichst viele Kinder das Schwimmabzeichen in Bronze, Silber oder sogar in Gold erreichen. Die Kinder werden mit dem Bus zum Agrippabad und zurück gebracht.

Sekretariat

Unsere Sekretärin, Frau Brammertz hilft bei allen Fragen, die nicht den Unterricht betreffen, z.B. bei Anträgen, Schulbescheinigungen usw.

Leider stehen der Schule nur wenige Bürostunden zur Verfügung .

Die Öffnungszeiten sind an der Türe des Sekretariats angeschlagen.

Z.Z. dienstags und donnerstagss von 9-12 Uhr.

Die Telefon-Nr. lautet: 355 89 65 -0.

Außerhalb der Bürostunden ist das Telefon nicht besetzt.

Sonderschule s. Förderschule

Spielzeug

Spielsachen gehören nicht in den Ranzen. Gameboy, Pokémon u.ä. in die Schule mitzubringen ist verboten.

Ansonsten soll Spielen im Tagesablauf der Kinder genügend Platz haben. Auch die Auswahl des richtigen Spielzeugs ist entscheidend. 

Sprachen lernen

In der Vorschulzeit und im Grundschulalter lernen Kinder am leichtesten und am effektivsten Sprachen. Daher bieten wir neben dem Pflichtfach Englisch eine Französisch-AG und einen Spanischkurs an.

Sport

Für alle Kinder ist eine Teilnahme am Sport wichtig. Daher geht es auch nicht um einseitige Leistungsforderungen.

Eine Freistellung vom Sport ist nur mit ärztlichem Attest möglich.

Sportsachen

Für den Sport benötigen die Kinder eine Sporthose und Hallenschuhe, KEINE Sportschuhe, die auch DRAUSSEN schon benutzt wurden. Es empfiehlt sich ein Sportbeutel, der mit Namen versehen ist.

Sprachunterricht für Kinder ausländischer Herkunft

Kinder  können zusätzlich zum Pflichtunterricht in ihrer Klasse auch Unterricht in ihrer Muttersprache erhalten. Den Ort/die zuständige Schule erfahren Sie im Sekretariat.

Sprechstunden

Jede Lehrerin hat eine feste, wöchentliche Sprechzeit, um mit Ihnen über ihr Kind oder auch andere Probleme zu sprechen.

Melden Sie sich bitte rechtzeitig vorher an, dann kann sich die Lehrerin gezielt vorbereiten und mit den Eltern ein ausführliches Gespräch führen. Die Pausen und die Zeit vor dem Unterricht sind dafür NICHT geeignet.

Stille Arbeit

heißt die Unterrichtszeit vor der großen Pause. Die Kinder arbeiten nach ihrem individuellen Plan in Mathematik, Rechtschreiben usw. Es sind nur Tätigkeiten erlaubt, bei denen es STILL bleibt und kein anderer gestört wird.

St. Martin

St. Martin feiern wir mit einem schönen Zug durch das Veedel, für den die Kinder vorher selbst ihre Fackeln und Laternen basteln. Am Eigelsteintor brennt das Martinsfeuer, die Kinder bekommen einen Weckmann. Außerdem gibt es für jede Klasse eine Verlosung der Martinsgans.

Stundenplan

Eine Fächereinteilung wie an den weiterführenden Schulen gibt es in der Grundschule nicht. Die einzelnen Lernbereiche können sich überschneiden und werden flexibel geplant.

Nur bestimmte Stunden, wie Sport, Religion, und Englisch liegen fest und werden daher gesondert angegeben. Der Stundenplan enthält daher in der Regel nur Anfang und Ende des Unterrichts.

Tagebuch

Jede Klasse hat ein Tagebuch, in dem die Kinder abwechselnd wichtige Geschehnisse festhalten. Im 3./4. Schuljahr schreibt auch jedes einzelne Kind ein persönliches Tagebuch.

Tagesplan

Zu Beginn des Unterrichts legen Kinder und Lehrerin gemeinsam den Ablauf des Unterrichts fest.

Tanzen

Kinder mit Gefühl für Rhytmus und Spaß an Bewegung werden in unserer Tanzgruppe "Eigelstein-Dance-Pänz" gefördert. Sie studieren Tänze ein und treten beim Schulfest, am Weltkindertag und Karneval auf.

Unterrichtsbesuche durch Eltern

Eltern können nach Absprache mit dem jeweiligen Lehrer im Unterricht hospitieren.

In vielen Klassen ist es auch erwünscht, dass Eltern, die Lust und Zeit haben, den Lehrer/die Lehrerin während des Unterrichts helfend unterstützen, indem sie z.B. mit kleinen Gruppen von Kindern lesen oder ihnen sprachlich helfen.

Vereinfachte Ausgangsschrift

Als Schreibschrift wird die sogenannte Vereinfachte Ausgangsschrift benutzt. Diese ist der Druckschrift und der Handschrift des Erwachsenen angenähert und erleichtert deshalb sowohl Schreiben wie Lesen.

Als erste Schrift wird lt. Lehrplan die Druckschrift benutzt.

Versetzung

In der Eingangsphase gibt es keine Versetzung. Ab dem 2. Schuljahr entscheidet die Lehrerkonferenz über Versetzung bzw. Nichtversetzung. Dabei sind nicht alleine die Noten entscheidend, sondern die Chancen für eine zukünftige erfolgreiche Mitarbeit.

Im 3. Und 4. Schuljahr kann ein freiwilliger Rücktritt erfolgen.

Versicherung

Auf dem Schulweg und in der Schule sind alle Kinder durch die Gemeinde-Unfallversicherung versichert. Gegen Sachschäden (Brillen-, Garderobenschäden) nur, wenn sie in der Schule eintreten.

Die Benutzung von Fahrrädern, Skateboards, Inlineskates u.ä. ist nicht gestattet und gefährdet den Versicherungsschutz.

Verkehrsprüfung

Im dritten Schuljahr findet ein Test zum Verkehrswissen des Fußgängers statt, im vierten Schuljahr findet die theoretische Radfahrprüfung statt.

Vorschulkurs

Nach der Schulanmeldung bieten wir für die Schulneulinge an einem Nachmittag in der Woche einen Vorschulkurs an.

Vorstellen

Einmal in der Woche stellen die Kinder ihre Arbeiten der Klasse vor.

Auch in der Schulversammlung  werden Ergebnisse der Klassen vorgestellt.

Weiterführende Schulen

Die Grundschule endet mit dem 4. Schuljahr. Danach besuchen die Kinder die Gesamtschule (6 Jahre bzw. 9 Jahre bis zum Abitur)) oder je nach Begabungsrichtung bis zum 10.  Schuljahr die Hauptschule oder die Realschule oder bis zum 12. Schuljahr  das Gymnasium.

Die Grundschullehrer beraten die Eltern im Verlauf des 4. Schuljahres über die weitere Schullaufbahn ihres Kindes und geben mit dem Halbjahreszeugnis eine verbindliche schriftliche Empfehlung für eine bestimmte Schulform.

Zeugnisse an der Freinetschule

In der Schuleingangsphase erhalten die Kinder jeweils am Ende des Schuljahres ein Zeugnis in Briefform.

Die Zeugnisse im 1. und 2. Schuljahr beschreiben die Lernfortschritte und das Arbeits- u. Sozialverhalten des Kindes.

Zum Abschluss der Schuleingangsphase gibt es ein Versetzungszeugnis mit Noten.

Im 3. Schuljahr gibt es jeweils zu den Ferien ein Zwischenzeugnis (ähnlich dem Grünen Blatt). Zum Halbjahr und zum Schuljahresende gibt es ein Zeugnis mit Berichten und Noten.

Das Arbeits- u. Sozialverhalten wird mit den Noten 1 - 4 bewertet.

In der 4. Schuljahr gibt es Zwischenzeugnisse (zu den Ferien),

ein Halbjahreszeugnis und ein Zeugnis zum Schuljahresende jeweils mit Noten.

In den Lernbereichen werden die Leistungen mit Noten bewertet (sehr gut bis ungenügend). Das Arbeits- u. Sozialverhalten wird mit den Noten 1 - 4 bewertet.

Zum Zeugnis des 4. Schuljahres gehört eine bindende Empfehlung, für welche weiterführende Schule Ihr Kind geeignet ist.

Die Zeugnisse in der Grundschule dienen als Grundlage für das pädagogische Gespräch zwischen Lehrern, Eltern und Schülern. Sie sollen die wesentlichen Informationen für die Bereiche Unterricht und Erziehung umfassen und für die Förderung des Kindes hilfreich sein.
 

 

VORWORT 

zur 11.  Auflage 2009


Liebe Eltern,

 

Inzwischen hat sich in der Schule vieles weiterentwickelt und verändert. Selbstständige Schule, Ganztag, Englisch und Schuleingangsphase sind wohl die markantesten Ecksteine.

Daher haben wir den Schulwegweiser inhaltlich auf den neuesten Stand gebracht. 

Auch das Erscheinungsbild hat sich geändert. Dank Unterstützung der Fa. First Rabbit bzw. der Fam. Röhricht haben wir jetzt eine ansprechend gestaltete Broschüre und viele Fotos aus der Schule veranschaulichen die Informationstexte. 

Erfolgreiches Lernen in der Schule kann nur gelingen, wenn Elternhaus und Schule vertrauensvoll zusammenarbeiten. Kinder und LehrerInnen brauchen die Unterstützung und wohlwollende Begleitung der Eltern. Halten Sie Kontakt, informieren Sie sich.

Dazu trägt auch unsere INFO-POST und die Schul-Homepage bei.

 

Im Oktober 2009

 

Klaus Hoff, Schulleiter