Bürozeit: Di und Do. von 9 - 12 Uhr
Célestin-Freinet-Grundschule
in Köln
Herzlich willkommen auf der Homepage der Freinetschule in Köln. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte über unsere Schule.
Wir laden Sie auch herzlich ein, unsere Schule zu besuchen, um sich persönlich von unserer pädagogischen Arbeit überzeugen zu lassen und gleichzeitig zu sehen, wie fröhlich unsere Kinder an der Freinetschuleschule lernen und erfolgreich arbeiten.
Gelegenheit zur Hospitation ist Mittwochs von 8.20– 10 h und von 10.20 h – 12 h.
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Es ist jetzt 25 Jahre her, dass sich das Kollegium unserer Schule entschlossen hat, nach der Freinet-Pädagogik zu arbeiten. Gemeinsam mit den Eltern haben wir ein Schulprogramm entwickelt, das den Eigenheiten und Bedingungen unseres Schulbezirks entspricht, der Kölner Altstadt Nord. Diese setzt sich aus vielen alten Veedeln zusammen: z.B. Eigelstein, Kunibert, Ursula, Gereon, Friesenveedel, Martinsveedel .... |
Célestin-Freinet-Schule Köln
.... die etwas andere Schule
Wir sind gerne anders
Seit 1983 ist unsere Schule „auf dem Weg zur kooperativen Schule“, entwickelt sich individuell weiter durch eigene Ideen und durch den Austausch mit anderen Schulen.
Vielfalt
Unterrichtsqualität
Verantwortung
Schulleben/Partner
Schule als lernende Organisation
Welche Faktoren spielen eine Rolle für die Entwicklung einer „guten Schule“?
Das Grundgerüst für unsere Schule stellen die Elemente und Techniken der Freinetpädagogik dar.
Seit 1986 arbeiten alle Lehrerinnen nach der Freinetpädagogik:
Tagesrythmisierung, Aufhebung des 45-Minuten-Unterrichts,
Individualisierung, ......
Klassenversammlung als Ort der Reflexion, der Evaluation und der Planung des Lernens durch die Kinder. Verantwortungsübernahme
Weiterentwicklung der Schule durch Besuch und Austausch mit Schulen in Belgien,den Niederlanden und Frankreich.
Korrespondenzklassen
Ab 1990 haben wir die Jahrgangsklassen sukzessive durch Einführung jahrgangsübergreifender Klassen 1-3 ersetzt; mit dem Ziel sechsjährige Grundschule zu werden: 1-3 und 4-6
Leider haben wir dazu keine Genehmigung erhalten.
Entwicklung anderer Leistungsbewertung
Anregung durch die Schule in Louvain la Neuve (B)
Zeugnisse ohne Noten
Arbeitsplan und Wochenbilanz
Bilanzen statt Zeugnis
Einführung des Gemeinsamen Unterrichts, 1990 in Kooperation mit der SoS Blumenthalstraße, dann ab 1994 GU Schule.
Erste Ansätze zur Ganztagsschule 1993 in Zusammenarbeit mit dem AAK.
Übermittagsbetreuung AWO, Johanniter, Einstein´s, Elterninitiative,
Freinet-Pänz e.V.
Offene Ganztagsschule mit festen Klassengruppen
einstündige Mittagspause (12-13 h) mit gemeinsamem Essen in den Klassengruppen und betreuter Hofpause
2002 bis 2008 Teilnahme am Projekt Selbständige Schule.
Zwei Kolleginnen haben sich in einer zweijährigen Fortbildung zum Kooperativen Lernen qualifiziert.
Architektur und Raumgestaltung - die Umgebung als Erzieher/Lehrer
Entwicklung von Lerntagebüchern
Ansätze der Portfolio-Arbeit.
Kompatibel mit dem neuen Schulgesetz?
Wir sind gerne anders
Wieviel Arbeit macht das? Hat die Freinet -Grundschule zusätzliche Ressourcen?
Natürlich erfordert das viel Engagement
Für die OGTS setzen wir den 20-prozentigen Lehrerzuschlag voll ein und verzichten auf eine Kapitalisierung.
Für die GU-Klassen sind anteilmäßig 2 Sonderschullehrerinnen eingesetzt. Durch die Kölner Schülerhilfe gibt es 1 x 6 Stunden.
Pro Ganztaggruppe sind 2 päd.Fachkräfte von 12 - 16 h fest angestellt. Zusätzlich gibt es Honorarkräfte.
In unseren Klassen fällt kein Unterricht wegen Krankheit oder ähnlichem aus.

Eltern, die unsere Schule besuchen, fragen oft: Ist das eine Privatschule? Andere, seid ihr eine Eliteschule? Es gibt Eltern, die schimpfen über das „System. Neuen Eltern ist der Unterschied zwischen KITA und Schule nicht klar.
Also: Schule ist eine staatliche Institution. Was in der Schule geschieht, ist durch das Land NRW geregelt, im Schulgesetz, mit Erlassen und Schulaufsicht.
Träger sind die Kommunen, also bei uns die Stadt Köln. Die ist für Gebäude und Ausstattung zuständig.
Es gibt vorgegebene Bildungsstandards, Richtlinien und Lehrpläne, Kompetenzanforderungen für das 2. und 4. Schuljahr.
Bleibt da eigentlich noch Freiheit für die pädagogische Arbeit?
In gewissem Rahmen schon. Die Schulen sollen sich Ziele setzen, eigene Konzepte für die Erfüllung der Lehrpläne entwickeln und ihre Qualität sichern. Alle Schulen sollen eigenverantwortlich ihre Arbeit weiterentwickeln, quasi als eine lernende Organisation. Die Menschen in der Schule tragen mit ihrer Kooperation und ihrer Erfahrung dazu bei.
Das besonderes päd. Konzept unserer Schule ist die Freinetpädagogik. Eltern und LehrerInnen haben es in vielen Jahren weiterentwickelt. Festgehalten ist es im Schulprogramm. Es prägt die Praxis und ist der rote Faden für die päd. Arbeit. Schulneulinge und ihre Eltern fangen also nicht beim Punkt Null an. Sie müssen die Schule nicht neu erfinden.
So kommen die Schulneulinge in eine bestehende Klassengruppe, die von bestimmten Werten, Regeln und Strukturen geprägt ist.
Die Eltern finden eine Schule vor mit einer gewachsenen päd. Kultur, die gemeinsam erlebt, gestaltet und (hoffentlich) weiter entwickelt werden kann.
So gibt es die jahrgangsübergreifenden Klassen, Arbeitspläne, Freie Texte, Forschen, Schulversammlung, Schullandheim u.a.m.
Feste und Feiern in der Schule (einschließlich ihrer Vorbereitung) ermöglichen Kommunikation und Kooperation: von der Einschulungsfeier über Schulfest, Flohmarkt, Musikabende, Frühlingsfest bis zu den Abschiedsfeiern.
Die Möglichkeiten der Eltern bei pädagogischen und organisatorischen Fragen sind im Schulmitwirkungsgesetz geregelt, und damit auch ihre Einflussnahme auf die Entwicklung des Schulkonzeptes. Elternmitarbeit und -mitverantwortung ist existentiell wichtig. In Schulpflegschaft und Schulkonferenz können die Eltern ihren Einfluss und ihre Ideen einbringen.
So wird auch jährlich eine Schulgemeindeversammlung einberufen. Dort werden wichtige Themen vorgestellt und diskutiert.
Einen großen Einfluss hatten die sechs Jahre Arbeit als selbständige Schule. Schulleitung und Lehrerrat erhielten größere Befugnisse, eine Steuergruppe wurde eingerichtet und geschult. 10 Entwicklungsvorhaben prägten die Schule. Wir lernten Zielorientierung, Evaluation und Quali-tätsmanagement kennen.
Neue Vorgaben - Lehrpläne, Erlasse, neues Schulgesetz - und und außerschulische Entwicklungen brachten weitere Herausforderungen für die Arbeit der Schule.
Die Einrichtung der Offenen Ganztagsschule führte zur Rhythmisierung des Schultages und zur Umwandlung der Elterninitiative in einen Trägerverein